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Ringvorlesungen: Narren, Clowns, Spaßmacher

Bei der Saarbrücker literaturwissenschaftlichen Ringvorlesung widmen sich die Referenten montags, 19 Uhr, dem Spannungsfeld zwischen Humor und Tragik.

Plakat Ringvorlesung (Foto: Universität des Saarlandes)

Plakat Ringvorlesung (Foto: Universität des Saarlandes)

Es startet eine neue literaturwissenschaftliche Ringvorlesung der Universität des Saarlandes in Kooperation mit der Landeshauptstadt Saarbrücken. In diesem Sommersemester geht es um „Narren, Clowns, Spaßmacher“ in der Literatur vom Mittelalter bis in die Neuzeit.

Unter den vielen Außenseitern, welche die Literaturgeschichte bevölkern, nehmen Narren, Clowns und Spaßmacher eine besondere Stellung ein: Im Spannungsfeld von Vernunft und Irrealität, Weisheit und Einfalt, Humor und Tragik, Scherz und Ernst, Gelächter und Schauder formulieren diese Figuren unangenehme Wahrheiten, üben Kritik an bestehenden Verhältnissen, warnen vor Fehlentwicklungen, mahnen vor drohendem Unglück und wollen manchmal auch einfach nur unterhalten.

Die zehnte Saarbrücker literaturwissenschaftliche Ringvorlesung ist eine Einladung, den Darstellungen und Wandlungen des Närrischen und Clownesken in der Literatur vom Mittelalter bis in die Gegenwart zu folgen. Die Vorträge eröffnen einerseits motivgeschichtliche und typologische Perspektiven und bieten andererseits Interpretationen literarisch einschlägiger Werke.

Weitere Informationen

Veranstalter der Saarbrücker literaturwissenschaftlichen Ringvorlesungen sind Dr. Katharina Meiser und Professor Dr. Sikander Singh von der Universität des Saarlandes in Zusammenarbeit mit Christel Drawer, Abteilungsleiterin für Film und Wissenschaft im Kulturamt der Landeshauptstadt Saarbrücken.

Mehr unter: literaturarchiv.uni-saarland.de/ringvorlesung