Vergabekonferenz 2016

94 Millionen Euro umfasst das Gesamtvolumen der geplanten Bauinvestitionen der Landeshauptstadt, ihrer Eigenbetriebe und Gesellschaften für 2016.

Oberbürgermeisterin Charlotte Britz eröffnet die Vergabekonferenz 2016.

Oberbürgermeisterin Charlotte Britz eröffnet die Vergabekonferenz 2016.

Am Dienstag, 1. März, hat Saarbrückens Oberbürgermeisterin Charlotte Britz bei der 10. Vergabekonferenz in der Handwerkskammer des Saarlandes Handwerker und Unternehmer der Baubranche über die städtischen Ausschreibungen 2016 informiert.

Das Gesamtvolumen der geplanten Bauinvestitionen der Landeshauptstadt, ihrer Eigenbetriebe und Gesellschaften für das laufende Jahr umfasst rund 94 Millionen Euro. Mehr als 150 Teilnehmer hatten sich zu der Jubiläumsveranstaltung angemeldet.

Oberbürgermeisterin Britz: „Mit einem Investitionsvolumen von mehr als 94 Millionen Euro kommt die Landeshauptstadt auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ihrer Verpflichtung zum Ausbau und zum Erhalt der kommunalen Straßen, Schulen und Wohnungen in besonderer Weise nach. Mit den städtischen Aufträgen sichern wir tausende Arbeitsplätze in der Region. Unternehmen aus der Region, die den Zuschlag für einen Auftrag erhalten, erteilen oftmals wiederum Folgeaufträge an andere Firmen in der Region. Der Gewinn der Unternehmen fließt durch Steuerzahlungen teilweise wieder an uns zurück. Diese Gewerbesteuereinnahmen wiederum bilden die Grundlage für weitere Investitionen in unserer Stadt. Und so schließt sich der ökonomische Kreislauf.“

Saarbrücker Infrastruktur wird erneuert

Neubaumaßnahme in Saarbrücken

Neubaumaßnahme in Saarbrücken

Die städtischen Ausschreibungen reichen von Planungsaufträgen, Elektro- und Installationsarbeiten über energetische Sanierungen bis hin zu Rohrleitungs- und Tiefbauarbeiten. Sie decken sämtliche Bereiche des Bauhandwerks und der Bauwirtschaft ab. Die Investitionen in die Infrastruktur kommen allen Saarbrücker Bürgerinnen und Bürgern zugute, egal ob sie in der Innenstadt oder in Stadtteilen am Rande Saarbrückens leben und arbeiten. Die Investitionen spiegeln zugleich die Ziele des ganzheitlichen Saarbrücker Stadtentwicklungskonzeptes wider. Dazu gehört, die Attraktivität der Innenstadt zu steigern, lebendige Stadtteile fortzuentwickeln, qualitativ hochwertige Bildungsangebote auszubauen oder den Umweltschutz zu fördern.

Das Amt für Straßenbau und Verkehrsinfrastruktur vergibt in diesem Jahr Aufträge im Umfang von mehr als 14,3 Millionen Euro. Damit werden Straßen, Radwege und Brücken erneuert und ausgebaut. Auch die Straßenbeleuchtung wird teilweise erneuert.  

Der Zentrale Kommunale Entsorgungsbetrieb (ZKE) plant Auftragsvergaben in Höhe von 24,4 Millionen Euro. Unter anderem soll das Pumpwerk Rosenstraße für 795.000 Euro erneuert werden. Für den Innenausbau des Wertstoffzentrums Wiesenstraße sind 500.000 Euro vorgesehen. Darüber hinaus sind umfangreiche Arbeiten zum Ausbau des städtischen Kanalnetzes in allen Stadtteilen geplant.

Auch in diesem Jahr spielen Investitionen in Bildung und frühkindliche Erziehung eine zentrale Rolle bei den Bauvorhaben. Der Gebäudemanagementbetrieb (GMS) steckt 13,6 Millionen Euro in den Ausbau und die Sanierung von Grundschulen und Kindertagesstätten. Herausragendes Projekt ist hier der Ausbau der Grundschule Scheidt zur gebundenen Ganztagsgrundschule mit einem Kostenvolumen von rund 1,7 Millionen Euro. 

Die Stadtwerke Saarbrücken investieren rund 5,6 Millionen Euro in die Ertüchtigung der Versorgungsnetze für Strom, Wasser, Gas und Fernwärme. Diese Investitionen können die Bürgerinnen und Bürger zwar nicht direkt wahrnehmen, sie haben aber für die Versorgungssicherheit und Standortentwicklung erhebliche Bedeutung und machen unsere Stadt zukunftsfähig.

Die Immobiliengruppe Saarbrücken vergibt für die energetische Sanierung von Fassaden, den Einbau neuer Fenster und Türen sowie weitere Bauarbeiten rund 12,3 Millionen Euro. Bedeutendstes Bauvorhaben ist die energetische Sanierung des Wohnblocks Tauentzienstraße 20 bis 28, das mit Kosten von rund 1,7 Millionen Euro veranschlagt ist.

Die Gesellschaft für Innovation und Unternehmensförderung (GIU) vergibt Aufträge im Umfang von rund 3,7 Millionen Euro – größtes Projekt ist der Neubau zweier Mehrfamilienhäuser mit Tiefgarage im neuen Wohngebiet Franzenbrunnen, das rund drei Millionen Euro kostet.

Das Amt für Stadtgrün und Friedhöfe plant Auftragsvergaben in Höhe von ca. 3,9 Millionen Euro. Davon entfallen auf den laufenden Unterhalt und Reparaturen von Spielplätzen rund eine Million Euro. Weitere 760.000 Euro fließen in die Pflege und den Unterhalt von Grünanlagen und Plätzen. Insgesamt 1,2 Millionen Euro investiert die Stadt im Bereich der Friedhöfe.  

Städtische Teilnehmer

An der Vergabekonferenz 2016 waren von Seiten der Landeshauptstadt das Stadtplanungsamt und das Bauaufsichtsamt, das Amt für Straßenbau und Verkehrsinfrastruktur, das Amt für Stadtgrün und Friedhöfe sowie der Gebäudemanagementbetrieb (GMS), die Gesellschaft für Innovation und Unternehmensförderung (GIU), die Saarbrücker gemeinnützige Siedlungsgesellschaft (SGS), die Stadtwerke Saarbrücken (SWS), der Zentrale Kommunale Entsorgungsbetrieb (ZKE) und das Amt für Wirtschaftsförderung, Arbeitsmarkt und grenzüberschreitende Zusammenarbeit beteiligt.

Bei der anschließenden Informationsbörse in der Handwerkskammer konnten sich die Handwerker und Unternehmer bei den Mitarbeitern der Stadtverwaltung, der Eigenbetriebe und der Gesellschaften über Einzelvergaben informieren und im persönlichen Gespräch klären, wie sie bei Ausschreibungen vorgehen können und welche formalen Voraussetzungen sie bei Vergaben beachten müssen.

An der Vergabekonferenz 2016 waren von Seiten der Landeshauptstadt das Stadtplanungsamt und das Bauaufsichtsamt, das Amt für Straßenbau und Verkehrsinfrastruktur, das Amt für Stadtgrün und Friedhöfe sowie der Gebäudemanagementbetrieb (GMS), die Gesellschaft für Innovation und Unternehmensförderung (GIU), die Saarbrücker gemeinnützige Siedlungsgesellschaft (SGS), die Stadtwerke Saarbrücken (SWS), der Zentrale Kommunale Entsorgungsbetrieb (ZKE) und das Amt für Wirtschaftsförderung, Arbeitsmarkt und grenzüberschreitende Zusammenarbeit beteiligt.

Bei der anschließenden Informationsbörse in der Handwerkskammer konnten sich die Handwerker und Unternehmer bei den Mitarbeitern der Stadtverwaltung, der Eigenbetriebe und der Gesellschaften über Einzelvergaben informieren und im persönlichen Gespräch klären, wie sie bei Ausschreibungen vorgehen können und welche formalen Voraussetzungen sie bei Vergaben beachten müssen.