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Rest-Cent-Aktion der Stadtverwaltung für Diriamba in Nicaragua

Seit acht Jahren unterstützen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung mit der „Rest-Cent-Aktion“ Kinder in Nicaragua.
Kinder in Diriamba Kinder in Diriamba

Seit 2002 beteiligen sich viele städtische Mitarbeiter mit der Rest-Cent-Aktion an der Unterstützung eines Projektes in Nicaragua. Rest-Cent bedeutet, dass die Cent-Beträge des Gehalts (also alles hinter dem Komma stehende) monatlich automatisch zu Gunsten des Projektes “Nahrungsmittelhilfe für Vorschulkinder in Diriamba” abgebucht werden.

Seit dem Beginn der Aktion sind über das Projekt inzwischen 12 588,68 € (Stichtag 30.6.10) nach Diriamba geflossen. Zurzeit sind 265 MitarbeiterInnen aus Stadtverwaltung und Eigenbetrieben beteiligt.

Träger des Projektes ist der Diriamba-Verein e.V. (siehe auch unter „Grenzenlos“), der seit 25 Jahren im Rahmen einer Nord-Süd Städtefreundschaft zwischen Saarbrücken und Diriamba Entwicklungsprojekte unterstützt.

In den 90er Jahren wurden so mit Geldern der Stadt Saarbrücken in den drei ärmsten Stadtteilen von Diriamba Vorschulen gebaut. Seit 2002 bekommen die Kinder, die diese Vorschulen besuchen, dank Saarbrücker Spendengelder eine warme Mahlzeit pro Tag während des Schuljahres.

Warum ist das wichtig?  Die Arbeitslosigkeit der arbeitsfähigen Bevölkerung in Nicaragua liegt bei 70%, staatliche Unterstützung gibt es nicht. Dies bedeutet, dass viele Familien nur einmal pro Tag essen können. Die Folgen dieser Fehl- und Unterernährung für die Kinder sind gravierend: bleibende psychische und physische Schäden, die Kinder sind für ihr Alter zu klein und extrem anfällig für Krankheiten aller Art.

Inzwischen haben auch die MitarbeiterInnen der Saarbrücker Winterbergkliniken  eine Rest-Cent-Aktion ins Leben gerufen.

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