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Kolumne der Oberbürgermeisterin

Oberbürgermeisterin Charlotte Britz schreibt in ihrer wöchentlichen Kolumne über wichtige Stadtthemen.

ZF bekennt sich zu Saarbrücken (22. Oktober)

Oberbürgermeisterin Charlotte Britz

Oberbürgermeisterin Charlotte Britz

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

ZF lieferte in der vergangenen Woche gleich zwei erfreuliche Nachrichten für den Wirtschaftsstandort Saarbrücken. Der weltweit führende Technologiekonzern in der Antriebs- und Fahrwerktechnik mit 122 Produktionsgesellschaften in 26 Ländern wird seinen Standort im Industriegebiet Süd weiter ausbauen und ein neues Verwaltungsgebäude errichten. Der Standort Saarbrücken hat sich bereits in den vergangenen Jahren sehr dynamisch entwickelt und ist enorm gewachsen, wie ZF-Personalvorstand Jürgen Holeksa beim symbolischen Spatenstich zum neuen Gebäude betonte. ZF beschäftigt derzeit bereits 7400 Mitarbeiter in unserer Stadt. Das neue viergeschossige Verwaltungsgebäude auf dem bestehenden Gelände wird 250 neue Büroarbeitsplätze schaffen, insgesamt investiert ZF dafür rund 18 Millionen Euro. Im Frühjahr 2015 soll es mit dem Bau losgehen.

Global agierendes ZF-Kundendienstzentrum entsteht in Eurozone

ZF wird darüber hinaus in der Eurozone Saarbrücken-Forbach sein weltweit tätiges Kundendienstzentrum etablieren. Mit dem Neubau des Zentrums sichert das Unternehmen innerhalb der Abteilung „Antriebstechnik“, die in der gesamten Welt Produktionsstätten unterhält und von der Landeshauptstadt aus gesteuert wird, ein für alle ZF-Standorte zentralen Kompetenz- und Logistikbereich in unserer Stadt.

Bekenntnis zu Standort Saarbrücken

Der größte Arbeitgeber in der Landeshauptstadt und im Saarland zeigt mit den beiden Projekten ein klares Bekenntnis zur Landeshauptstadt. Ich bin zuversichtlich, dass dies der positiven Entwicklung unseres Wirtschaftsstandortes weiteren Auftrieb geben kann. Seit Jahren besteht eine gute Kooperation zwischen ZF und der Stadt. Nachdem wir 2010 Ausweichparkplätze für die Zeit des Baus der neuen ZF-Werkhalle geschaffen hatten, konnten wir in den vergangenen Jahren die Verkehrsinfrastruktur am Industriegebiet gemeinsam mit dem Land ausbauen und verbessern. Ende des vergangenen Jahres haben wir die neue Zufahrtsstraße im Industriegebiet Süd eingeweiht. Damit ist eine wichtige Anbindung an die Metzer Straße und die Autobahn gelungen. Der Schwerverkehr muss nicht mehr durch das gesamte Industriegebiet fahren, um ZF zu erreichen. Die Lärmbelästigung hat spürbar nachlassen. Die Rückstaus in der Metzer Straße wurden insbesondere zum Schichtwechsel kürzer, der Kreisel und die Anwohner entlastet. Den Bau hatte das Land über sein Programm zur Förderung der wirtschaftsnahen Infrastruktur gefördert.

Gute Zusammenarbeit wird fortgeführt

Die gute Zusammenarbeit setzten wir fort: den Bau des 22 Millionen teuren Kundendienstzentrums in die Eurozone übernimmt die städtische Gesellschaft für Innovation und Unternehmensförderung (GIU). ZF wird die Immobilie nach Fertigstellung von der GIU mieten. Und im November werden wir mit dem Bau eines zweiten Kreisverkehrs zum Industriegebiet beginnen, der die Verkehrssituation weiter verbessern soll.

Das Unternehmen ZF leistet hervorragende Arbeit und sichert dadurch Jobs für gut ausgebildete und gut bezahlte Fachkräfte in der Stadt. Unsere Aufgabe besteht darin, die Unternehmen zu unterstützen und damit den Standort zu stärken. Das tun wir, indem wir – wie hier am Beispiel an ZF dargestellt - die notwendige Infrastruktur schaffen und Gewerbeflächen zur Verfügung stellen. Der Wirtschaftsstandort Saarbrücken ist heute auf einem guten Weg, die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze ist in den vergangenen zehn Jahren um knapp 6000 auf 107.000 angewachsen.

Ich möchte mich bei allen Unternehmen und ihren Mitarbeitern bedanken, dir mit Ihrer guten Arbeit Jobs schaffen und sichern und unsere Stadt damit voranbringen.

Ihre

Unterschrift Charlotte Britz