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Stadtteilentwicklungskonzept Unteres und Oberes Malstatt

Die Landeshauptstadt Saarbrücken hat das Stadtteilentwicklungskonzept Unteres und Oberes Malstatt im Januar 2011 vorgestellt.

Wo liegen die Stärken, wo die Schwächen eines Stadtteils? Welche Potenziale hat der Stadtteil, wie können sie sinnvoll weiterentwickelt werden? Und welche Projekte sollten dabei Vorrang haben? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich das Malstatter Stadtteilentwicklungskonzept. Es versteht sich als Orientie­rungsrahmen für die zukünftige Entwicklung des unteren und oberen Malstatts.

Stadtteilkonferenz Oberes und Unteres Malstatt

Grünes U in Malstatt Grünes U Malstatt
 

Im Mittelpunkt der Stadtteilkonferenz am Freitag, 20. April, 15 bis 18 Uhr, im Katholischen Gemeindezentrum St. Josef stehen aktuelle Projekte und Ideen zur Stadtteilentwicklung. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. » weiter

Integrierte Vorgehensweise bei der Erarbeitung

Projektgruppe

Alle planenden Äm­ter der Stadtverwaltung sowie die beiden Gemeinwesenprojekte Stadtteilbüro Malstatt und ZAM (Zukunftsarbeit Molschd) bildeten eine gemeinsame Projektgruppe.

Inhaltliche Bausteine des Konzepts

Zunächst analysierte die Projektgruppe Ausgangslage, Stärken und Schwächen des Pla­nungsgebiets. In einem zweiten Schritt formulierte sie die Ziele für die weitere Ent­wick­lung. Danach wurden Projekte und Maß­nahmen konzipiert sowie ein Zeitplan für deren Umsetzung fest­gelegt.

Akteursbeteiligung

Wichtige Akteure der Stadtteilent­wicklung, beispielsweise Vertreter von Schulen, Kindertagesstätten, Vereinen, Kirchen, Parteien und Migrantenorganisationen diskutierten die Zwischenergebnisse der Projektgruppe in zwei Workshops. Die Vorschläge der Akteursbetei­ligung arbeitete die Projektgruppe - soweit wie möglich - ein. In Malstatt beteiligten sich jeweils mehr als 60 Akteure.

Stellenwert des Konzepts

Das Konzept stellt eine Gesamtstrategie für die zukünftige Entwicklung des Planungsgebiets dar. Einige Maßnahmen werden bereits im Laufe dieses Jahres angegangen, andere sind im städtischen Haushalt eingeplant und für einige Maßnahmen gibt es noch keine Finanzierung. Dies ist allen Beteiligten bewusst. Das Konzept bietet eine fundierte und vor allem mit allen Beteiligten abgestimmte Basis, Gelder - beispielsweise über externe Förderprogramme, aber auch private Investiti­onen zu akquirieren.

Wie geht es weiter?

Im Januar 2011 stellte Oberbürgermeisterin Charlotte Britz das Stadtteilkon­zept öffentlich vor. Für 2011 will die Ver­waltung die wei­tere Umgestaltung des Kirchberggeländes, die Weiterent­wicklung der Kirchberg­schule zur Ganztagsschule sowie den Bau eines städtischen Kindergartens voran­bringen. Mehr als 80 Menschen diskutierten an Thementischen die nächsten Um­setzungsschritte für die Bereiche „Wege und Freiräume“, „Bildungslandschaft Mal­statt“, „Integration und Parti­zipation“ sowie „Stadtteilzentren“.

Für die Umsetzung der Maßnahmen und Projekte ist eine Beteiligung der Betroffenen vorgesehen.

Die Verwaltung wird künftig einmal im Jahr im Stadtteil über den Fortschritt der im Stadtteilkonzept beschriebenen Maßnahmen und Projekte be­richten (Stadtteilgespräch).

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