Stadtteilentwicklungskonzept Unteres und Oberes Malstatt
Wo liegen die Stärken, wo die Schwächen eines Stadtteils? Welche Potenziale hat der Stadtteil, wie können sie sinnvoll weiterentwickelt werden? Und welche Projekte sollten dabei Vorrang haben? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich das Malstatter Stadtteilentwicklungskonzept. Es versteht sich als Orientierungsrahmen für die zukünftige Entwicklung des unteren und oberen Malstatts.
Stadtteilkonferenz Oberes und Unteres Malstatt
Im Mittelpunkt der Stadtteilkonferenz am Freitag, 20. April, 15 bis 18 Uhr, im Katholischen Gemeindezentrum St. Josef stehen aktuelle Projekte und Ideen zur Stadtteilentwicklung. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. » weiter
Integrierte Vorgehensweise bei der Erarbeitung
Projektgruppe
Alle planenden Ämter der Stadtverwaltung sowie die beiden Gemeinwesenprojekte Stadtteilbüro Malstatt und ZAM (Zukunftsarbeit Molschd) bildeten eine gemeinsame Projektgruppe.
Inhaltliche Bausteine des Konzepts
Zunächst analysierte die Projektgruppe Ausgangslage, Stärken und Schwächen des Planungsgebiets. In einem zweiten Schritt formulierte sie die Ziele für die weitere Entwicklung. Danach wurden Projekte und Maßnahmen konzipiert sowie ein Zeitplan für deren Umsetzung festgelegt.
Akteursbeteiligung
Wichtige Akteure der Stadtteilentwicklung, beispielsweise Vertreter von Schulen, Kindertagesstätten, Vereinen, Kirchen, Parteien und Migrantenorganisationen diskutierten die Zwischenergebnisse der Projektgruppe in zwei Workshops. Die Vorschläge der Akteursbeteiligung arbeitete die Projektgruppe - soweit wie möglich - ein. In Malstatt beteiligten sich jeweils mehr als 60 Akteure.
Stellenwert des Konzepts
Das Konzept stellt eine Gesamtstrategie für die zukünftige Entwicklung des Planungsgebiets dar. Einige Maßnahmen werden bereits im Laufe dieses Jahres angegangen, andere sind im städtischen Haushalt eingeplant und für einige Maßnahmen gibt es noch keine Finanzierung. Dies ist allen Beteiligten bewusst. Das Konzept bietet eine fundierte und vor allem mit allen Beteiligten abgestimmte Basis, Gelder - beispielsweise über externe Förderprogramme, aber auch private Investitionen zu akquirieren.
Wie geht es weiter?
Im Januar 2011 stellte Oberbürgermeisterin Charlotte Britz das Stadtteilkonzept öffentlich vor. Für 2011 will die Verwaltung die weitere Umgestaltung des Kirchberggeländes, die Weiterentwicklung der Kirchbergschule zur Ganztagsschule sowie den Bau eines städtischen Kindergartens voranbringen. Mehr als 80 Menschen diskutierten an Thementischen die nächsten Umsetzungsschritte für die Bereiche „Wege und Freiräume“, „Bildungslandschaft Malstatt“, „Integration und Partizipation“ sowie „Stadtteilzentren“.
Für die Umsetzung der Maßnahmen und Projekte ist eine Beteiligung der Betroffenen vorgesehen.
Die Verwaltung wird künftig einmal im Jahr im Stadtteil über den Fortschritt der im Stadtteilkonzept beschriebenen Maßnahmen und Projekte berichten (Stadtteilgespräch).
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