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Gemeinschaftsinitiative URBAN II

Mit der Gemeinschaftsinitiative URBAN hat die EU die Entwicklung und Umsetzung innovativer Entwicklungsmodelle für eine wirtschaftliche und soziale Wiederbelebung städtischer Gebiete mit besonderen Problemlagen gefördert.
Logo der EU-Gemeinschaftsinitiative URBAN II

Darüber hinaus hat Urban II den Austausch von Informationen und Erfahrungen im Bereich der nachhaltigen Stadtentwicklung in der Europäischen Union ausgebaut.

Im Zeitraum 2000-2006 wurden europaweit über 70 städtische Programme in 14 Mitgliedsstaaten mit insgesamt 754 Millionen Euro aus dem Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Von diesen Programmen mit einem Volumen von über 1,6 Mrd. Euro haben über 2,2 Millionen Menschen pro¿tiert. In Deutschland führten folgende Städte URBAN II-Programme durch: Kiel, Bremerhaven, Neubrandenburg, Berlin, Dortmund, Kassel, Luckenwalde, Dessau, Gera, Leipzig, Saarbrücken und Ludwigshafen/Mannheim. Sie wurden mit insgesamt 148,7 Millionen Euro gefördert.
 
Saarbrücken beschäftigt sich seit Jahren mit der Bewältigung des Strukturwandels, der in den Stadtteilen unterschiedliche Auswirkungen hat. In Dudweiler, Jägersfreude und Herrensohr wurde über die Gemeinschaftsinitiative URBAN II damit begonnen, verschiedenen Negativentwicklungen entgegenzuwirken. In den Handlungsfeldern städtebauliche Entwicklung, Wirtschaft und Beschäftigung, soziale und kulturelle Infrastruktur, Freizeitgestaltung und Umwelt wurde eine Vielzahl von Projekten durchgeführt. Sie sollten erkannten Schwierigkeiten entgegenwirken und neue Ideen und Ansätze erproben. Dies ist weitgehend gelungen. Fast alle Projekte konnten erfolgreich umgesetzt werden und haben die erwünschte Wirkung erzielt.

URBAN II war kein „von oben verordnetes“ Programm. Durch ein breit angelegtes Beteiligungs-konzept war eine aktive Einbeziehung aller Akteure und MultiplikatorInnen bereits im Antrags-verfahren und während des gesamten Entwicklungs- und Umsetzungsprozesses möglich.

Die Gesamtausgaben für das URBAN II-Programm liegen bei zuschussfähigen Kosten von rund 23 Millionen Euro. Davon ent¿elen etwas mehr als 9 Millionen Euro auf Zuschüsse der Europäischen Union, die restlichen Mittel wurden über die Projektträger oder nationale und regionale Fördermittel ¿nanziert. Den größten Finanzierungsbeitrag leistete nach der EU die  Landeshauptstadt Saarbrücken mit ca. 7,1 Millionen Euro.

Eine europaweite Überprüfung der URBAN II-Programme nach Ihrem Abschluss hat gezeigt, dass sich in den Programmgebieten positive Ergebnisse und Auswirkungen zeigen. Die sozio-ökonomischen Bedingungen in den meisten Programmgebieten haben sich entweder stabilisiert oder verbessert. URBAN II trug zu einem positiven Wandel innerhalb der Programmbereiche bei.

Ansprechpartner und Kontakt

Amt für Wirtschaftsförderung, Arbeitsmarkt und grenzüberschreitende Zusammenarbeit - Europäische Angelegenheiten
Rathaus St. Johann
Rathausplatz 1
66111 Saarbrücken

Tel.: +49 681 905-1410
E-Mail: Mail

Öffnungszeiten
Mo-Mi 08.30-12.00 und 13.30-15.30, Do 08.00-18.00, Fr 08.30-12.00 Uhr

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