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 Moderne EU Flagge (Foto: stockdevil/Fotolia)

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Abschaffung der Sommerzeit?

Das EU-Parlament will die umstrittene Uhrumstellung stoppen.

Zweimal im Jahr wird in Europa die Uhr umgestellt. Eine Stunde zurück auf Winterzeit und eine Stunde vor auf Sommerzeit. Mit einer deutlichen Mehrheit stimmte das EU-Parlament für einen Antrag, welcher die EU-Kommission auffordert die halbjährliche Zeitumstellung zu überprüfen. Die Kommission solle die Vor- und Nachteile der Sommerzeit gründlich bewerten. Falls notwendig, solle sie einen Vorschlag zu einer Änderung dieser Regelung vorlegen.

Bei der Debatte im Parlament hatten verschiedene Abgeordnete die Zeitumstellung kritisiert. Jedoch blieb es bei der Debatte: Die Forderung des Verkehrsausschusses, die Sommerzeit ganz abzuschaffen, fand im Parlament keine Mehrheit. Wichtig sei jedoch, ob Umstellung oder nicht, dass Europa eine einheitliche Zeit erhalte, auch um den Binnenmarkt nicht zu beeinträchtigen.

25 Jahre EU-Binnenmarkt

Der europäische Binnenmarkt. hat Europa bunter und das Leben leichter gemacht. Seit 1993 können Europäerinnen und Europäer seine Vorzüge genießen. In den 25 Jahren seines Bestehens ist der Binnenmarkt von 12 auf 28 EU-Mitgliedstaaten angewachsen und umfasst dank bilateraler Abkommen auch Norwegen, Island und Liechtenstein (EFTA-Staaten) sowie die Schweiz. Nachbarländer wie die Türkei oder Georgien haben selektiven Zugang. In zweieinhalb Jahrzehnten sind mehr als ein Dutzend Länder dem Binnenmarkt beigetreten - aus offensichtlichen Gründen: die Freihandelszone der EU ist hoch attraktiv für den Kontinent.

Weitere Informationen finden Sie hier. Das Europäische Parlament hat einen Kurzfilm zum Binnenmarkt produziert.