Aktuelle Informationen

Hier finden Sie aktuelle Informationen aus Europa.

15 000 Travel-Pässe für junge Europäer

Europakarte (Foto: ad_hominem/Fotolia)

Foto: ad_hominem/Fotolia

Die EU bietet 15 000 „Travel-Pässe“ für junge EU-Bürger, die 18 Jahre alt sind. Sie können mit Bus, Bahn und Fähre quer durch Europa, aussteigen, wo es einem gefällt. Das Interrail-Angebot lockt in jedem Jahr zahlreiche junge Menschen an.

Die Bewerbung für die jungen Europäer dauert von 12. Juni bis zum 26. Juni 2018 um 10.00 Uhr  (MESZ). Auch Gruppen können sich bewerben.

Weitere  Informationen:

http://europa.eu/youth/discovereu_de

 

350.000 junge Europäer sollen in den nächsten Jahren am Solidaritätskorps teilnehmen können

Jugendliche (Foto:Rawpixel/Fotolia)

Foto:Rawpixel/Fotolia

Das Europäische Solidaritätskorps ist die neue Initiave für junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren, die bereit sind, einen konstruktiven und solidarischen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten. Die EU-Kommission will das Europäische Solidaritätskorps weiter ausbauen und damit mindestens 350.000 jungen Menschen bis 2027 die Teilnahme an Freiwilligentätigkeiten, Praktika oder solidarischer Arbeit im europäischen Ausland ermöglichen. Dazu hat sie am 11. Juni 2018 eine Aufstockung des Europäischen Solidaritätskorps um 1,26 Mrd. Euro für den nächsten langfristigen EU-Haushalt (2021-2027) vorgeschlagen. Bisher haben sich 64.000 junge Menschen für eine Teilnahme an dem Programm angemeldet, 5000 davon aus Deutschland.

Mit dem angenommenen Vorschlag, der auf den Erfolgen des Korps in seinen ersten Jahren aufbaut, wird eine einzige Anlaufstelle für junge Menschen geschaffen, die sich solidarisch engagieren möchten. Insbesondere schlägt die Kommission vor, nun auch Freiwilligentätigkeiten zur Unterstützung von Maßnahmen der humanitären Hilfe in Nicht-EU-Ländern in das Korps zu integrieren. Die Integration dieses bewährten EU-Systems für humanitäre Hilfe, das bisher unter dem Namen EU-Freiwilligenkorps für humanitäre Hilfe funktionierte, wird Freiwilligentätigkeiten außerhalb der EU bieten. Es rundet damit die bestehenden Angebote des Solidaritätskorps ab, sich einzeln oder als Gruppe freiwillig zu engagieren, ein Praktikum zu absolvieren oder eine Arbeitsstelle in einem Solidarsektor innerhalb und außerhalb Europas zu finden. #EUandme

Weitere Informationen:

Portal des Europäischen Solidaritätskorps

Factsheet: Ein EU-Haushalt für die Zukunft: Das Europäische Solidaritätskorps

MEMO: Das Europäische Solidaritätskorps nach 2020: Fragen und Antworten

EU reagiert mit Gegenmaßnahmen auf US-Sonderzölle für Stahl und Aluminium aus der EU

Foto: weyo/Fotolia

Flagge USA und Europa (Foto: weyo/Fotolia)

Die EU wird Klage bei der Welthandelsorganisation (WTO) gegen die von den USA verhängten Zusatzzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte aus der Europäischen Union einreichen. Dies gab Handelskommissaron Cecilia Malmström am Freitag, dem 1. Juni bei einer Pressekonferenz in Brüssel bekannt. Nach einer zweimonatigen Ausnahmefrist hatten die Vereinigten Staaten am 31. Mai angekündigt, Stahl- und Aluminiumimporte aus der EU mit zusätzlichen Zöllen in Höhe von 25 Prozent bzw. 10 Prozent zu belegen.

Die EU habe versucht, diese Situation zu vermeiden und habe daher positive Signale gesendet, allerdings hätten sich die USA nicht gesprächsbereit gezeigt. Die EU bringen nun nach Beratungen mit den Mitgliedstaaten Ausgleichsmaßnahmen auf den Weg, die gemäß den WTO-Regeln ab dem 20. Juni greifen könnten. Die EU müsse auf die US-Maßnahmen reagieren, alles andere bedeute, sie zu akzeptieren, so Malmström weiter.

Die Kommission ist entschlossen, den EU-Stahl- und Aluminiummarkt vor einer Schädigung durch zusätzliche Einfuhren in die EU zu schützen, zu denen es aufgrund der Abschottung des US-Marktes kommen könnte. So wurde am 26. März eine Untersuchung im Hinblick auf die mögliche Einführung von Schutzmaßnahmen für Stahl eingeleitet. Die Kommission hat neun Monate Zeit, um zu entscheiden, ob Schutzmaßnahmen erforderlich sind. Diese Entscheidung kann im Rahmen des Verfahrens auch viel früher getroffen werden, wenn die Untersuchung bestätigt, dass rasch gehandelt werden muss. Die Kommission hat zudem ein System zur Überwachung der Einfuhren von Aluminium eingerichtet, um vorbereitet zu sein, falls sich in diesem Sektor Maßnahmen als notwendig erweisen.

Weitere Informationen:

EU Reaktion auf US-Strafzölle

Letzte Aktualisierung: 15. Juni 2018