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Fairer Handel: Breuer begrüßt Ehrgeiz der Fairtrade-Initiative – Saarbrücken soll Hauptstadt des fairen Handels werden

Saarbrückens Umweltdezernent begrüßt ausdrücklich das ehrgeizige Ziel der Saarbrücker Fairtrade Initiative (FIS), im nächsten Jahr „Bundeshauptstadt des fairen Handels“ zu werden.

Fairer Handel, bei dem darauf geachtet werde, dass die Erzeuger für ihr Produkt einen angemessenen Preis erzielen und bei der Herstellung auf soziale Mindeststandards wie dem Ausschluss von Kinderarbeit geachtet werde, müsse deutschlandweit weiter gestärkt werden. Die Käufer hätten im „fairen Handel“ durch bewusste Kaufentscheidungen die Möglichkeit, auf die Produktionsbedingungen in den armen Ländern des Südens Einfluss zu nehmen.

Nachdem Saarbrücken im vergangenen Jahr die erste deutsche „Fairtradetown“ geworden sei und den zweiten Platz beim Wettbewerb „Bundeshauptstadt des fairen Handels“ belegt habe, hält Breuer das Ziel der Fairtrade Initiative für durchaus erreichbar. „Wenn wir alle – Ehrenamtliche, Vereine, Firmen und Verwaltungen – an einem Strang ziehen, kann uns das gelingen“, ist sich der Saarbrücker Umweltdezernent sicher. Auch die Stadtverwaltung werde versuchen, ihren Beitrag dazu zu leisten. So wolle man in immer mehr Bereichen bei der Beschaffung darauf achten, dass bei der Produktion entsprechende Sozialstandards eingehalten werden. Als Beispiele hierfür nannte Breuer die Berufsbekleidung der Saarbrücker Berufsfeuerwehr und das in den Kindertagesstätten eingesetzte Spielzeug.

„Auch die Sportvereine können etwas gegen ausbeuterische Kinderarbeit tun, indem sie z.B. Bälle aus fairer Produktion beschaffen. Ich hoffe, dass auf diese Weise der Fairtrade-Gedanke einer breiten Bewegung in der Landeshauptstadt wird“, so Kajo Breuer abschließend.

02.09.2010

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