Bellevue 2.0
Wohnen in der Stadt
Damit reagiert die Landeshauptstadt auf die gestiegene Nachfrage nach Baugrundstücken in einem attraktiven, hochwertigen Umfeld in der Stadt. Gerade für Familien mit Kindern ist dieses Konzept ideal, denn es vereint das breite Bildungs- und Kulturangebot einer Stadt mit einem hohen Naherholungswert.
Mit dem Titel „Bellevue 2.0“ möchte die GIU zur Entwicklung des Wohnquartiers beauftragte städtische Gesellschaft für Innovation und Unternehmensförderung (GIU) den individuellen Charakter des Wohngebietes und die enge Zusammenarbeit mit den Bauherren zum Ausdruck bringen. Analog zum sogenannten „web 2.0“ können sich Bauherren selbst einbringen und sich weitgehend frei für ihre favorisierte Grundstückgröße, den Grundriss und die Architektur ihrer künftigen Eigenheime entscheiden.
Individuell Bauen
Der Bebauungsplan gibt keine starren Vorgaben. Das klassische Doppel- oder Einfamilienhaus ist ebenso möglich wie das energiesparende Stadt- oder ein attraktives Hofhaus mit intimem Gartenbereich. Zudem setzt das Konzept auf eine lebendige Nachbarschaft.
Durch diese individuellen Punkte und eine enge Zusammenarbeit mit den zukünftigen Bauherren sollen den Anforderungen an das städtische Wohnen gerecht werden. Mitarbeiter der GIU werden die Bauherren bei der Umsetzung ihrer Projekte mit einem anspruchsvollen Gestaltungskonzept unterstützen und sie darüber hinaus beraten. Deutlich höhere energetische Anforderungen als derzeit gesetzlich verlangt, stellen zum Beispiel sicher, dass das Quartier Bellevue 2.0 eine echte Investition in die Zukunft wird.
Das Land würdigt den energetischen Ansatz des Projektes mit einer Förderung als Demonstrationsvorhaben, in deren Genuss die Bauherren kommen.
Vorstufenausbau ist abgeschlossen
Oberbürgermeisterin Charlotte Britz, Baudezernentin Dr. Rena Wandel-Hoefer sowie die GIU-Geschäftsführer Dr. Suzanne Mösel und Jürgen Schäfer haben am 14. Mai ein erstes Straßenfest im Baugebiet Bellevue 2.0 gefeiert.
Anlass des gemeinsamen Festes mit zukünftigen Bewohnern, allen Baubeteiligten und Anwohnern war ein wichtiges Etappenziel der städtischen Gesellschaft für Innovation und Unternehmensförderung mbH (GIU) in dem Baugebiet: Anfang Mai konnte der Vorstufenausbau der Straßen abgeschlossen sowie die Anlagen zur Ver- und Entsorgung fertiggestellt werden.
Das Straßenfest hat inmitten bereits beginnender intensiver Bauaktivitäten stattgefunden. Viele Bauherren haben unmittelbar nach Fertigstellung der Erschließungsanlagen mit dem eigenen Hausbau begonnen.
Durch die Erschließung sind zwei neue Straßen entstanden. Sie heißen Elly-Beinhorn-Straße und Melly-Beese-Straße. Damit wird das Baugebiet um weitere Straßen mit Namen von Fliegerpionieren der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts ergänzt. Auf der Bellevue gibt es bereits die Zeppelin-, Heinkel- und Parcevalstraße.
Urbaner attraktiver Wohnraum
Dass individuelle, urbane Wohnräume in Saarbrücken stark nachgefragt sind, zeigt zum Beispiel das Projekt „Wohnen an der Artilleriekaserne“, das die Landeshauptstadt bereits mit der GIU erfolgreich umgesetzt hat. Im Herzen des beliebten und lebendigen Stadtteils wurde wir ein außergewöhnliches Angebot für junge Familien generiert.
In dem Bereich mit dem Charakter eines Parks sind in den zurückliegenden Jahren rund 75 neue Gebäude entstanden. Wer heute durch die Artilleriekaserne geht, hört Kinderlachen und sieht über all spielende Mädchen und Jungen. Mit der Erschließung des Gebietes Bellevue machen Stadt und GIU nun eine weiteren Schritt bei der Schaffung von attraktivem urbanen Wohnraum.
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Weitere Informationen
GIU, Nell-Breuning-Allee 8, 66115 Saarbrücken, Tel. (0681) 8575-102, E-Mail: Christoph Vogt, c.vogt@giu.de, www.bellevue2punkt0.de




