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Bebauungsplan "Alte Hauptpost - Erweiterung"

Der Rat der Landeshauptstadt Saarbrücken hat in seiner Sitzung am 16.02.2016  beschlossen den Bebauungsplan Nr. 131.11.00 „Alte Hauptpost - Erweiterung“ gemäß § 3 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB) zu jedermanns Einsicht öffentlich auszulegen.

Frühzeitige Bürgerbeteiligung

Übersichtsplan

Verfahren nach §13a BauGB

Das Bauleitplanverfahren wird im beschleunigten Verfahren nach § 13a BauGB durchgeführt. Von einer Umweltprüfung gem. § 2 Abs. 4 BauGB und der Erstellung eines Umweltberichts wird daher abgesehen.

Gem. § 3 Abs. 2 BauGB wird hiermit öffentlich bekannt gemacht, dass der Entwurf des Bebauungsplanes, bestehend aus der Planzeichnung und der Begründung in der Zeit 

vom 21.04.2016 bis einschließlich 23.05.2016 während der Dienststunden im Stadtplanungsamt der Landeshauptstadt Saarbrücken, 9. Etage, vor Zimmer 927, Bahnhofstraße 31, Saarbrücken,

zur öffentlichen Einsicht ausliegt. Während der Auslegungsfrist können Anregungen schriftlich oder mündlich zur Niederschrift vorgebracht werden.

Ziele der Planung

Übersichtsplan

Übersichtsplan

Der Investor beabsichtigt, die Fläche, die westlich an das frisch sanierte Gebäude der alten Hauptpost angrenzt, mit einem Dienstleistungsgebäude zu bebauen und benötigt daher einen Bebauungsplan, damit die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Errichtung dieses Gebäudes geschaffen werden.

Die Fläche eignet sich aufgrund ihrer Lage sehr gut für die geplante Nutzung. Hervorzuheben ist dabei neben der Adresse in Nachbarschaft zum Eurobahnhof und der Nähe zum Zentrum insbesondere die optimale Erreichbarkeit mit dem ÖPNV.

(Nähe zum Hauptbahnhof, Saarbahnhaltestelle in 100 Meter Entfernung, Bushaltestelle).

Lage des Plangebietes

Luftaufnahme

Luftaufnahme

Es handelt sich dabei um eine Teilfläche des Geländes der sogenannten Alten Post, die sich westlich an das Bestandsgebäude, das gerade für eine Dienstleistungsnutzung hergerichtet wurde, anschließt.

Im Norden grenzen Flächen der Deutschen Bahn an. Eine Teilfläche des ehemals von der Bahn genutzten Geländes wurde vom Vorhabenträger angekauft und wird ebenfalls mit überplant.

Im Süden grenzt die Trierer Straße an, über die das Grundstück erschlossen wird (zwei Ein- und Ausfahrten). Ein Teil der Trierer Straße ist deshalb innerhalb des Geltungsbereiches gelegen.

An die westliche Spitze des Geltungsbereiches grenzt die Westspange an, die auf Höhe des Grundstückes in den Tunnel unter der Bahn eintritt.

 

Aufstellungsbeschluss:   13.05.2014