Blutspendezentrale Saar-Pfalz

Informationen über Blut- und Plasmaspende bei der Blutspendezentrale Saar-Pfalz

Spender dringend gesucht

Die Blutspendezentrale Saar-Pfalz sucht dringend Spender. Wegen der anhaltenden Erkältungswelle ist die Zahl der Spender in den vergangenen Wochen rückläufig. In den Krankenhäusern im  Saarland droht ein Engpass in der Blutversorgung.

Deshalb werden gesunde Spender im Alter zwischen 18 und 60 Jahren gesucht. 

Die Blutspendezentrale auf dem Winterberg ist montags, donnerstags und freitags von 8 bis 15 Uhr, dienstags und mittwochs von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Außerdem ist an jedem dritten Samstag von 10 bis 14 Uhr geöffnet. Nächster Blutspende-Samstag ist der 20. Januar von 10 bis 14 Uhr.

Versorgung mit Blut

Blutspende

Blutzellen und Blutflüssigkeit sind nicht durch künstliche Medikamente, sondern nur durch entsprechende Blutbestandteile von gesunden Blutspendern ersetzbar. 

Die Blutspendezentrale Saar-Pfalz mit den Standorten auf dem Winterberg am Klinikum Saarbrücken und Kaiserslautern am Westpfalz Klinikum belegt einen festen Platz bei der Versorgung der Bevölkerung mit Blut und Blutprodukten. Sie versorgt das Klinikum Saarbrücken, das Westpfalz-Klinikum Kaiserslautern, die SHG-Kliniken und weitere Kliniken der Saar-Pfalz-Region mit Blutprodukten wie Erythrozytenkonzentrate, Frischplasma und Thrombozytenhochkonzentraten.

Weitere Informationen und Ablauf

Jeder Erstspender wird zunächst gründlich untersucht. Damit etwaige Erkrankungen ausgeschlossen werden können, müssen potenzielle Spender vor jeder Blutentnahme einen Fragebogen ausfüllen. Zudem untersucht das Klinik-Team vor jeder Spende die Blutwerte. Sind diese nicht in Ordnung, wird der Spender innerhalb kürzester Zeit von der Blutspendezentrale benachrichtigt.   

Damit keine Krankheiten übertragen werden, testen die Mitarbeiter das entnommene Blut bei jeder Spende auf Erreger von Hepatitis B und C, HIV und Syphilis.

Alle zwei Jahre erfolgt ein erneuter kostenloser ärztlicher Gesundheits-Check im Rahmen der Spenderuntersuchung. Bereits nach der zweiten Spende gibt es einen persönlichen Blutspenderpass. Außerdem gibt es jedes Mal eine Aufwandsentschädigung über 25,57 Euro bei Vollblutspenden.

Plasmaspenden

Schwere Verletzungen, große operative Eingriffe oder Krebserkrankungen können zu lebensbedrohenden Blutungen führen. Bei einem großen Blutverlust reichen die körpereigenen Gerinnungsfaktoren oft nicht mehr aus, die Blutung kann dann nur noch durch die Zufuhr von Plasma oder Plasmakonzentraten gestoppt werden. 

Zu einem Großteil wird das Plasma für die Herstellung von Medikamenten verwendet wie Blutgerinnungspräparate oder Gewebekleber. Auch Patienten mit Erkrankungen des körpereigenen Immunsystems können Plasmaprodukte helfen.

Weitere Informationen und Ablauf

Jeder Mensch im Alter zwischen 18 und 60 Jahren, der die Kriterien für die Blutspende erfüllt, kann auch Plasma spenden – bis zu 40 Mal im Jahr. Vor der ersten Spende werden die Spenderinnen und Spender ärztlich untersucht.

Eine Plasmaspende verläuft ähnlich wie eine Blutspende. Eine Zentrifuge trennt das Plasma von den restlichen Bestandteilen: Das Plasma wird in einem Beutel gesammelt, der etwa 160 Milliliter fasst. Die Blutkörperchen werden dem Spender, angereichert mit einer Kochsalzlösung, wieder zurückgegeben. So ist die Spende  besonders Kreislauf schonend.  Dieser Vorgang wird pro Sitzung etwa drei- bis viermal wiederholt.

In der Regel werden etwa 650 Milliliter Plasma gespendet, die Sitzung dauert etwa 30 Minuten.

Terminvereinbarung für Plasmaspende

Für die Plasmaspende vergibt die Blutspendezentrale Termine unter Tel. +49 681 963-2560.