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Fahrzeuge

Über 140 Fahrzeuge - vom PKW über unterschiedliche Löschfahrzeuge bis hin zu Spezialfahrzeugen - sind notwendig, um den Brandschutz der Landeshauptstadt sicher zu stellen.

Ein moderner Fahrzeugpark ist Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Bewältigung von Einsätzen. Dabei dienen Fahrzeuge einerseits zum Transport von Mannschaft und Geräten zur Einsatzstelle, oder stellen selbst Geräte dar (wie zum Beispiel eine Drehleiter).

Die Feuerwehr Saarbrücken hat ein schlankes Fahrzeugkonzept erarbeitet. Dabei haben bestimmte Einheiten der freiwilligen Feuerwehr (Löschbezirke) Sonderaufgaben. Dazu sind sie nach taktischen Gesichtspunkten mit speziellen Fahrzeugen ausgerüstet.

Viele Einsatzmittel oder Sondergeräte sind in sogenannten "Abrollbehältern" untergebracht, die von "Wechselladerfahrzeugen" an die Einsatzstelle gebracht werden. Da ein Trägerfahrzeug mehrere Abrollbehälter nacheinander transportieren kann, stellt dies eine wirtschaftliche Lösung für vorzuhaltendes, aber selten benötigtes Gerät dar.

Im Folgenden stellen wir einige ausgewälte Fahrzeuge der Feuerwehr Saarbrücken vor.

Einsatzleitfahrzeuge

Einsatzleitwagen

Dem Einsatzleiter steht ein Einsatzleitwagen (ELW) als Führungsfahrzeug zur Verfügung. Mit umfangreicher Funk- und Telekommunikationstechnik sowie Nachschlagewerken ausgestattet wird er bei Einsätzen durchscnittlichen Umfanges (bis zwei Löschzüge) eingesetzt. Die Ausstattung wird unter anderem durch eine Wärmebildkamera, Atemschutzgeräte und einen Koffer zum Messen gefährlicher Gase komplettiert.

Der Standard-Einsatzleitwagen der Feuerwehr Saarbrücken ist ein geländegängiges Fahrzeug der G-Klasse von Mercedes-Benz.

Lösch- und Tanklöschfahrzeuge

Löschfahrzeug

Löschfahrzeuge

Die Löschfahrzeuge der Berufsfeuerwehr und der Stützpunkte der freiwilligen Feuerwehren werden als Lösch-Hilfelesitungs-Fahrzeuge (LHF) bezeichnet. LHF können mit ihrer Mannschaft und der Beladung einen Großteil der Feuerwehreinsätze abdecken.

Bei der Brandbekämpfung vom Containerbrand, bei dem ein einzelnes LHF eingesetzt wird bis zum Großbrand, bei dem mehrere Löschfahrzeuge ausrücken. Die Beladung für die Brandbekämpfung beinhaltet mehrere tragbare Leitern, einen Löschwasserbehälter mit 2000l Wasser, mehrere hundert Meter Schläuche und Strahlrohre unterschielicher Größen.

Die Ausrüstung ist aber auch ausreichend für einen Großteil der technischen Hilfeleistungseinsätze. Vom Öffnen einer Wohnungstür im Notfall bis zum schweren Verkehrsunfall bei Dunkelheit. Die Beladung für die technische Hilfeleistung besteht unter anderem aus schwerem hydraulischen Rettungsgerät, Hebekissen unterschiedlicher Größen, einem Stromerzeuger und unterschiedlichen Beleuchtungsmitteln.

Tanklöschfahrzeuge (TLF)

Tanklöschfahrzeuge werden benötigt, um bei schlechter Wasserversorgung in abgelegenen Gebieten oder bei Waldbränden ausreichend Löschmittel zur Verfügung zu haben. Bei der Feuerwehr Saarbrücken kommen Tanklöschfahrzeuge mit etwa 5000 (TLF 24/50) und etwa 2500

Drehleitern (DLK)

Drehleiter

Das teuerste Rettungsgerät einer Feuerwehr ist die Drehleiter. Die Feuerwehr Saarbrücken verfügt über drei Drehleitern, die auf den Feuerwachen 1 und 2 sowie beim Löschbezirk Dudweiler stationiert sind. Alle Fahrzeuge sind von der Fa. Iveco/Magirus in sogenannter "niedriger Bauweise" hergestellt, um bei niedrigen Durchfahrten oder in engen Innenstadtbereichen schnelle Hilfe leisten zu können.