Spezialeinheiten
Wasserrettung
Neben der Saar findet man im Regionalverband Saarbrücken zahlreiche weitere Gewässer, die auch von der Feuerwehr Vorkehrungen fordern, um bei Unfällen in und auf dem Wasser schnell und mit maßgeschneidertem Gerät helfen zu können. Die Berufsfeuerwehr Saarbrücken hat daher auch einen Wasserrettungszug.
Neben Einsatzleitwagen, Lösch- und Hilfeleistungsfahrzeug und Drehleiter ist der Gerätewagen Wasserrettung der wichtigste Bestandteil des Wasserrettungszuges. Dort sind unter anderem Trocken- und Naßtauchanzüge, Tauchgeräte, Tauchtelefone und weitere entsprechende Geräte sowie Rettungsboote verladen. Insgesamt 34 im Tauchwesen ausgebildete Feuerwehrbeamte stehen für diesen Aufgabenbereich zur Verfügung. Für die Ausbildung der Taucher sind vier Lehrrettungstaucher zuständig.
AusbildungAusgewählt wird, wer eine feuerwehrtechnische Grundausbildung besitzt, die Befähigung zum Rettungsschwimmer hat und seine körperliche Eignung nachweist. 50 Stunden müssen insgesamt die Feuerwehrtaucher und 150 zusätzliche Stunden die Lehrtaucher unter Wasser verbringen. Einsätze zur Rettung von Menschen und einfache technische Arbeiten unter Wasser sind die Schwerpunkte der Ausbildung. Ein Tauchgang unter Eis gehört im letzten Abschnitt ebenso zur Ausbildung, wie das Tauchen an verschiedenen Gewässern in und um Saarbrücken.
Höhenrettung
Immer wieder kommt es bei Bau-, Sanierungs- und Wartungsarbeiten an hohen Gebäuden (Hochhaus, Brücke, Schornstein etc.) oder Anlagen (Gittermast, Kühlturm, Tanklager etc.) in großen Höhen und Tiefen zu Unfällen, Bränden und sonstigen komplizierten Störfällen.
Mit herkömmlichem Gerät der Feuerwehr sind solche Einsätze nicht zu bewältigen. Die Feuerwehr Saarbrücken unterhält eine speziell ausgebildete und ausgerüstete Höhenrettungsgruppe. Grundsätzlich sind immer vier Höhenretter im Dienst, die bei Bedarf sofort ausrücken können und einen Großteil des Saarlandes als Einsatzgebiet haben.
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