Europäische Städtekoalition gegen Rassismus
10-Punkte-Programm gegen Rassismus
Die Städtekoalition gegen Rassismus ist eine Initiative der UNESCO, die 2004 ins Leben gerufen wurde. Das Ziel ist es, ein internationales Netzwerk von Städten einzurichten, die sich gemeinsam für einen wirkungsvollen Kampf gegen Rassismus, Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit einsetzen. Inzwischen hat sich die Städtekoalition als gemeinnütziger Verein gegründet. Diesem Verein ist Saarbrücken ebenfalls zum 1.1.2009 beigetreten.
Der Beitritt zur Europäischen Städte-Koalition gegen Rassismus warl ein bewusster Beitrag zum „Europäischen Jahr der Chancengleichheit 2007“, der den Bürger/innen aller Herkunftskulturen, Religionszugehörigkeiten und Nationalitäten in Saarbrücken deutlich signalisieren sollte, dass Politik und Verwaltung entschlossen sind, präventiv gegen Rassismus zu arbeiten und internationale Abkommen zum Schutz der Menschenrechte, europäische Richtlinien zum Schutz vor Diskriminierung und auch das seit 2006 geltende Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz auf der lokalen Ebene zu beachten und umzusetzen.
Der Beitritt reiht sich gleichzeitig in eine aktive Politik der Integration von Zuwanderern ein – denn Integrationspolitik muss mit Antidiskriminierungspolitik Hand in Hand gehen - und ergänzt insofern wirkungsvoll die im Entstehen befindlichen Integrationsleitlinien für Saarbrücken. Mit dem Beitritt ist die Unterzeichnung eines 10-Punkte-Aktionsplans verbunden.
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