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Universität des Saarlandes

Die Universität des Saarlandes bietet 17.300 Studierenden 112 verschiedene Studienfächer an den acht Fakultäten Recht und Wirtschaft, Medizin, Philosophische Fakultäten I-III und den Naturwissenschaftlich-Technischen Fakultäten I-III.

Studium

Universität Studenten können binationale Abschlüsse erwerben oder den Schwerpunkt "Europa" in ihr Studium einbringen.

Das europäische Profil, aber auch die besonderen Beziehungen zu Frankreich sind die Markenzeichen der Universität des Saarlandes. Sie wurde 1948 in Zusammenarbeit mit den französischen Nachbarn gegründet und verfügt heute über Austauschprogramme mit rund 300 Partneruniversitäten, die die Uni rund um den Globus vernetzen. Mehr als 15 Prozent der rund 17.300 Studenten kommen aus dem Ausland.



Viele der 112 Studiengänge bietet die Uni in Zusammenarbeit mit internationalen Partnern an. Hier können die Studenten bi- und teilweise sogar trinationalen Abschlüsse erwerben. Als einzige deutsche Universität darf die Saar-Uni in einigen Fächern zudem französische Abschlüsse vergeben.

Folgende renommierte Europa bezogene Einrichtungen haben sich auf dem Campus niedergelassen: das Europa-Institut mit weltweit nachgefragten rechts- und wirtschaftswissenschaftlichen Aufbaustudiengängen, das Frankreichzentrum und das Centre juridique franco-allemand. Zudem können Studenten studienbegleitend das Zertifikat Europaicum erwerben. Damit bringen sie den Schwerpunkt Europa in ihr Studium ein.

Die meisten der 112 Studiengänge wurden auf die international anerkannten Abschlüsse Bachelor und Master umgestellt. Traditionell große Studiengänge wie Betriebswirtschaftslehre, Jura und Medizin gehören ebenso zum Angebot der acht Fakultäten wie neue interdisziplinäre Fächer (z. B. Bioinformatik, Biophysik, Mechatronik, Mikrotechnologie und Nanostrukturen, Computer- und Kommunikationstechnik, Historisch orientierte Kulturwissenschaften, Altertumswissenschaften oder Romanische Kulturwissenschaft und Interkulturelle Kommunikation).

Ein Schwerpunkt liegt auf Informatik sowie Bio- und Nanowissenschaften

Forschung an der Universität des Saarlandes Die Forschung an der Universität des Saarlandes ist international renommiert.

Ein Schwerpukt der Saar-Uni liegt auch auf der Informatik und den Bio- und Nanowissenschaften. Im Bereich Informatik gehört die Universität des Saarlandes weltweit zu den Top-Adressen in Lehre und Forschung. Bei der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern wurde sie doppelt honoriert: Sowohl eine Graduiertenschule als auch ein Exzellenzcluster wurden bewilligt.

In Verbindung mit anderen Fächern ist die Saarbrücker Informatik erfolgreich, zum Beispiel in der Wirtschaftsinformatik, der Rechtsinformatik oder der Computerlinguistik. Ergänzt wird ihre Informatik-Kompetenz durch hochkarätige Forschungs-Einrichtungen wie die Max-Planck-Institute und das DFKI-Forschungszentrum in ihrem Umfeld.

Interdisziplinär angelegt sind auch die Saarbrücker Naturwissenschaften mit dem Schwerpunkt „NanoBioMed – Leben und Materie“. In diesem Bereich hat die Uni zahlreiche Studiengänge interdisziplinär ausgerichtet: Biologie und Medizin bilden gemeinsam den Studiengang Biologie mit Schwerpunkt Human- und Molekularbiologie oder – zusammen mit den Physikern – die Biophysik.

Eng verflochten mit den Bio- und Nanowissenschaften sind die Ingenieurwissenschaften mit den zentralen Studiengängen Mechatronik sowie Materialwissenschaft und Werkstofftechnik. Gerade in diesem Bereich verfügt die Uni über zahlreiche internationale Kontakte, innerhalb derer zum Beispiel der Europäische Doppel-Master-Studiengang „Amase“ als einer der zehn besten internationalen Master-Studiengänge an deutschen Hochschulen ausgezeichnet wurde.

Saarbrücker Graduiertenschule für Informatik

Nachwuchsförderung auf internationalem Spitzenniveau – an der Saarbrücker Graduiertenschule für Informatik wird sie praktiziert. 250 Promovierende bereiten sich hier auf eine Forschungstätigkeit vor. Besonders begehrt ist die Graduiertenschule wegen ihrer großen thematischen Vielfalt und der Möglichkeit, mit einem Bachelorabschluss direkt ins Doktorandenprogramm einzusteigen.   

Zu Beginn ihrer Ausbildung durchlaufen die Doktoranden eine dreisemestrige Vorbereitungsphase. Sie hören Vorlesungen zu einem breiten Themenspektrum der Informatik und lernen die Saarbrücker Forschungsgruppen kennen. Die Auswahl ist groß: 60 Professoren, darunter sechs Leibnizpreisträger, betreuen die Doktoranden. Eine Promotion ist auch an den sechs außeruniversitären Forschungsinstitutionen möglich, die mit der Hochschule kooperieren. 

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